Zum Thema Poker Strategie gibt es unzählig viele Poker Bücher, es ist schon sinnvoll solche Bücher zu lesen. Jeder der denkt, man würde in Büchern die perfekte Poker Strategie finden, denkt falsch. Wäre dies so, wäre es ja auch ganz einfach große Turniere zu gewinnen. In dem einen oder anderen Fall hilft einem vielleicht das ein oder andere was man hört und liest, aber es gibt schon Unterschiede je nachdem welche Variante gespielt wird. Von der jeweiligen Situation hängt es ab, welche Entscheidungen man trifft. Damit für den erfahrenen Spieler der Gegner unberechenbar wird, variiert er sehr oft sein Spiel. Damit man ein gutes Gefühl für die Situationen bekommt und das richtige in solchen Situationen tut, da kann einem nur die Praxis bei helfen. Nun folgen einige mögliche Strategien.

1.Lernen

Als erste muss man die Poker Regeln beherrschen und dann sollte man aber nur mit Spielern spielen, welche auf dem eigenen Niveau spielen, am besten sollte man nur Limit Games spielen. Versucht man es mit No Limit kann mit nur bereits einem Fehler das Spiel vorbei sein. Auch sollte man nur mit guten Starthänden mitgehen, ist dies nicht der Fall sollte man besser passen. Nobody is perfect, jeder macht Fehler. Das Schlimme ist auch nicht einen Fehler zu machen, schlimm wird es erst, wenn man diesen einen Fehler immer wieder macht. Man sollte aus seinen Fehlern lernen und auch hier gilt: Übung macht den Meister. Man sollte die Möglichkeiten nutzen und kostenlos bei den Anbietern spielen, dort erhält man pro Tag eine gewisse Summe an Spielgeld, mit welchem man dann üben kann. Später wird man bestimmt froh sein, wenn man kostenlos die Möglichkeit hatte Poker zu lernen. Beim Poker sollte man sich gute Manieren aneignen. Man sollte die Poker Etikette einhalten um ein entspanntes Spiel spielen zu können.

2. Spielarten

Es gibt folgende Spielarten – Poker Regeln:

Tight Play/Loose Play

Beim Tight Play sollen nur sehr wenige, aber richtig gute Hände gespielt werden. Ganz anders ist es beim Loose Play, dort spielt man eine hohe Anzahl an Händen. Am besten ist, wenn man beide Spielarten miteinander kombiniert. Sind am Anfang eines Spiels sehr viele Spieler an einem Tisch, sollte man eher Tight Play wählen und man spielt nur, wenn man wirklich gute Hände hat und dann sollte man wenn möglich, richtig aggressiv spielen. Wird die Anzahl der Spieler am Tisch weniger oder die Blinds werden hoch, sollte man eher Loose Play wählen, denn damit kann man leichter den Blind von Tight Playern stehlen.

3. Slowplay

Beim Slowplay täuscht man dem Gegner ein viel schlechteres Blatt vor wie man eigentlich hat. Check und call ohne Raise oder auch reraise sind typische Formen des Slowplaying, damit kann man dann seine Gegner in die Falle laufen lassen. Das Ziel sollte sein, möglichst viele Gegner im Spiel zu halten. Man sollte erst so viel wie möglich setzen ab dem Turn oder dem River, dann zweifeln die Gegner meist an der Stärke der Hand und callen dann. Man kann einen Slowplay spielen wenn man eine sehr starke Hand hat und die Chancen  eher gering sind, dass einer der Spieler ein besseres Blatt hat, oder wenn die Chancen der Gegner nur so gut sind, um das zweitbeste Blatt zu erhalten. Slowplaying bringt immer ein Risiko mit sich, dessen sollte man sich bewusst sein.

4. Hände lesen

Man könnte ganz leicht beim Pokern gewinnen, wenn man wüsste, welche Hand der Gegner hätte. Die Hände des Gegners sollte man lesen können, aber das Lesen der Hände ist abhängig vom Gegner. Bei einem guten Spieler kann man dies einfacher machen wie bei einem Anfänger, denn Anfänger sind sehr oft unberechenbar. Damit man Hände lesen kann benötigt man sehr viel Erfahrung.

5. Bluff

Vor allem Anfänger denken, bluffen könnte man jederzeit, aber dies ist nicht so. Ein Bluff macht erst wirklich Sinn, wenn es dabei um einen Pot geht welcher größer ist. Beim Bluffen ist das Ziel, dass man dem Gegner vormacht, dass man Karten auf der Hand hat, welche man eigentlich gar nicht hat. Würden beispielsweise nach dem Flop drei Herz Karten liegen, könnte man dem Gegner sehr gut vormachen, dass man einen Flush hätte, dies sollte man jedoch nur tun, wenn wenige Spieler nur noch im Spiel sind, denn es kann sonst sehr gut sein, dass es eine Spieler geben wird, welcher dieses Blatt wirklich hat und dann steht man ganz schön blöd da.

6. Heads Up

Ist das Ende des Poker-Spiels, mit nur noch zwei Spielern an einem Tisch, meist sind zu diesem Zeitpunkt die Blinds sehr hoch. Jetzt würde sich aggressives Setzen gut auszahlen, denn es muss jedes Mal der Small oder Big Blind von jedem Spieler gesetzt werden. Sehr oft reichen niedrige Karten um den Pot zu holen, denn man spielt nur noch gegen einen Gegner.